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Rispe

Der botanische Begriff Rispe (Panicula) bezeichnet einen reich verzweigten Blütenstand einer Blütenpflanze. Aus jeder einzelnen Blüte entwickelt sich eine Frucht (bei der Weintraube eine Beere). Auf einer Hauptachse befinden sich mehrere übereinander angeordnete und verzweigte Seitenachsen mit den Blüten. 

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Ausprägungsform

Je nach Ausprägungsform unterscheidet man zwischen gestreckter Rispe (1), abgeflachter Schirmrispe (2), Trichterrispe oder Spirre (3) und Botryoid ohne Seitenachsen (4). Das Stielgerüst wird Kamm (Rappen) genannt. Ein Blütenstand des Rebstocks (Geschein), aus dem sich eine Weintraube entwickelt, ist keine Traube (Botrys), sondern eine Rispe. Denn eine Traube (5) besitzt nur Nebenstiele ohne Verzweigungen und keine Terminalblüte (Blüte an der Spitze). 

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Dominik Trick

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Dominik Trick
Technischer Lehrer, staatl. geprüfter Sommelier, Hotelfachschule Heidelberg

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