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Vranac

Die rote Rebsorte stammt aus dem Balkangebiet – wahrscheinlich Montenegro. Synonyme sind Kratošija, Prhljavac, Varjusszoeloe, Vranac Crmnichki, Vranac Crni, Vranac Ornogorski, Vranac Prhljavac, Vranac Rehuljavi, Vranak, Vranatz, Vranatz Hrstacha, Vranec, Vranek, Vranetze und Vranik. Die vermutlich sehr alte Sorte wurde bereits im Mittelalter weitflächig angebaut. Wahrscheinlich ist sie mit der von Hermann Goethe (1837-1911) in seinem 1878 erschienenen Ampelographischen Wörterbuch beschriebenen steirischen Sorte Vranek identisch. Die Abstammung (Elternschaft) ist aber unbekannt. Gemäß im Jahre 2004 erfolgten DNA-Analysen besteht eine Eltern-Nachkommen-Beziehung zur Sorte Tribidrag (Crljenak Kaštelanski, Primitivo, Zinfandel). Das ist auch der Grund, warum Vranac oft mit dieser gemischt angebauten Sorte verwechselt wird.

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Hans-Georg Schwarz

Als Ehrenobmann der Domäne Wachau ist es für mich der einfachste und schnellste Weg, bei Fragen in das wein.plus-Lexikon einzusteigen. Die Gewissheit, hier fundierte und aktuelle Informationen zu erhalten, machen die Benutzung zu einem unverzichtbaren Ratgeber.

Hans-Georg Schwarz
Ehrenobmann der Domäne Wachau (Wachau)

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