Das Anbaugebiet liegt am Nordrand des Freistaates Bayern in Deutschland und wird vom Main in einer großen W-Form durchflossen. Eine Besonderheit ist, dass die bayerischen Rebflächen am Bodensee um Lindau zum Anbaugebiet Württemberg gehören. Die fränkischen Weinberge umfassen 6.130 Hektar Rebfläche, die sich zum Großteil zwischen Aschaffenburg und Schweinfurt in Unterfranken erstrecken. Alle Rebflächen sind an südwärts gerichteten Talhängen an den Ufern des Mains oder in Seitentälern seiner Nebenflüsse (Regnitz, Saale, Tauber) angelegt.
Es ist ein uraltes Weinland, dies beweist eine Schenkungs-Urkunde aus 777 an das Kloster Fulda, dem das Königsgut Hammelburg mit acht Weinbergen (Schloss Saaleck mit Schlossberg) zugeeignet wurde. Von Kaiser Karl dem Großen (742-814) ist eine Gemarkungs-Beschreibung zwischen Randersacker und Würzburg vom 14. Oktober 779 dokumentiert.
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Thorsten Rahn
Restaurantleiter, Sommelier, Weindozent und Autor; Dresden