Die Hauptstadt des deutschen Bundeslandes Rheinland-Pfalz umfasst rund 100 km² und hat 215.000 Einwohner. Mit der angrenzenden hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden bildet sie ein länderübergreifendes Doppelzentrum. Mainz liegt gegenüber der Mündung des Mains am Rhein. Der Weinkultur hat in der Stadt eine uralte Tradition und geht auf die Römerzeit zurück, als diese in Mogontiacum (keltisch Mogont acum = Mogons Land). Reben pflanzten.
Die älteste Urkunde über einen Weinbau in der Staft Mainz berichtet über eine Schenkung im Jahre 754. Ab dem Mittelalter entwickelten sich der Weinbau und der Weinhandel zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor und zählten bis weit in das 19. Jahrhundert hinein sogar zu den Haupteinnahmequellen. Innerhalb der Stadtgrenze gab es auch immer große Rebflächen, der ehemalige Rekord waren rund 450 Hektar. Heute sind es rund 200 Hektar in den südlichen Stadtteilen Ebersheim, Hechtsheim und Laubenheim, die alle zum Bereich Nierstein im Anbaugebiet Rheinhessen zählen.
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Dr. Edgar Müller
Dozent, Önologe und Weinbauberater, Bad Kreuznach