Jede auch noch so professionelle Weinbewertung kann nur eine Momentaufnahme des gegenwärtigen Entwicklungszustands eines Weines sein. Da sich ein Wein im Verlaufe seines Lebenszyklus entwickelt bzw. verändert (zum Schlechteren oder zum Besseren), ist eine nochmalige bzw. gegebenenfalls auch mehrmalige Weinverkostung notwendig. Dabei werden die bei der ersten Verkostung getätigten Prognosen überprüft, die Veränderungen festgestellt und dokumentiert. Da so ein Prozess sehr aufwändig ist, verzichten die meisten Weinkritiker auf eine Wieder- bzw. Mehrfachverkostung. Regelmäßig durchgeführt wird dies (bei einem Teil der Weine) von Robert Parker und seinem Team, bzw. bei der deutschen Wein-Internet-Plattform wein.plus.

Üblicherweise übergeben die Produzenten zumindest zwei Flaschen zu...
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Das Lexikon von wein.plus ist für mich die umfangreichste und beste Informationsquelle über Wein, die es derzeit gibt.
Egon Mark
Diplom-Sommelier, Weinakademiker und Weinberater, Volders (Österreich)