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Spund

Verschlussteil für ein Fass (Glas, Gummi, Holz, Keramik, Kunststoff, Silikon), der in das Spundloch eingesetzt wird. Um Gas entweichen zu lassen bzw. eine Lüftung zu ermöglichen, kann der Spund auch lose eingesetzt werden oder dieser hat eine entsprechende Einrichtung (Ventil), die dies nur in einer Richtung ermöglicht. Dies nennt man auch Gärspund (siehe dazu unter Gäraufsatz). In diesem Fall wird das Fass so gelagert, dass sich das Spundloch oben befindet. Will man während des Fassausbaus erreichen, dass keine Lüftung erfolgen kann, dann wird das Fass so gedreht, dass sich das (in diesem Fall fest verschlossene) Spundloch unter dem Flüssigkeitsspiegel befindet. Diese Position nennt man „two o’clock“ (2-Uhr-Stellung). Der Vorteil liegt darin, dass die sich der durch die Verdunstung bildende Leerraum an der glatten Fass-Innenwand bildet. Hingegen kann es bei einer „12-Uhr-Stellung“ zu Undichtheiten besonders bei Holzzapfen kommen, weil diese in der Luftblase austrocknen können. Dadurch besteht die Gefahr einer Oxidation und auch eines Schwundes größeren Umfanges.

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Hans-Georg Schwarz

Als Ehrenobmann der Domäne Wachau ist es für mich der einfachste und schnellste Weg, bei Fragen in das wein.plus-Lexikon einzusteigen. Die Gewissheit, hier fundierte und aktuelle Informationen zu erhalten, machen die Benutzung zu einem unverzichtbaren Ratgeber.

Hans-Georg Schwarz
Ehrenobmann der Domäne Wachau (Wachau)

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