Bezeichnung (auch Ausbrocken) für das Entfernen aller Triebe, die am alten Holz (Stamm, Kopf, Kordon) austreiben und nicht für eine eventuelle Regulierung des Rebstock-Aufbaus als Zapfen (kurz) oder Rute (lang) gebraucht werden. Dies erfolgt zumeist im Frühjahr, wenn die Triebe etwa 10 bis 20 Zentimeter Länge haben. Bei zu frühem Ausbrechen wachsen die Triebe nochmals nach. Siehe auch unter Geiztrieb und Wasserschosse, sowie eine komplette Aufstellung aller Tätigkeiten unter Weingartenpflege.
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Das Glossar ist eine monumentale Leistung und einer der wichtigsten Beiträge zur Vermittlung von Weinwissen. Unter all den Lexika, die ich zum Thema Wein verwende, ist es mit Abstand das wichtigste. Das war vor zehn Jahren so und hat sich seither nicht verändert.
Andreas Essl
Autor, Modena