Es gibt mehrere Einzellagen in Deutschland mit dem Namen Felsenberg. Die Bezeichnung leitet sich vermutlich von den geologischen Gegebenheiten mit einem hohen Steinanteil oder dem Untergrund (Felsen) ab.
Der Weinbergshang ist die Geröllhalde der darüberliegenden Felsen, wovon sich auch der Name ableitet. Der nach Südwesten bis Süden ausgerichtete Weinberg in 130 bis 200 Meter Seehöhe mit 25 bis 60% Hangneigung umfasst 11 Hektar Rebfläche. Die Böden bestehen aus verwittertem Vulkangestein, Porphyr, steinig-grusigem Lehm und viel Feinerde. Der Felsgürtel im Hangrücken schützt sehr gut vor kalten Fallwinden. Der hohe Steinanteil sichert einen guten Wasserhaushalt. Hier wird vor allem die Sorte Riesling kultiviert. Anteile an der Lage haben zum Beispiel die Weingüter Dönnhoff Hermann, Dr. Crusius, Hehner-Kiltz, Reichsgraf von Plettenberg und Schäfer-Fröhlich.
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Dr. Edgar Müller
Dozent, Önologe und Weinbauberater, Bad Kreuznach