Darunter versteht man beim Rebschmitt bzw. späteren Pflegearbeiten im Weinberg das Hochheben und Befestigen bzw. Aufbinden der Triebe (Sommertriebe, Fruchtruten) auf entsprechenden Stützvorrichtungen. Das Rankvermögen der Weinrebe reicht nämlich nicht aus, um selbständig an den Heftdrähten hochzuwachsen. Die Voraussetzung bei den Wildreben war durch größere Flächen (Bäume) gegeben. Dadurch werden Weingartenpflege, Weinlese und Bekämpfung von Schädlingen erleichtert, bzw. wird auch eine mechanische Bearbeitung ermöglicht.

Die jungen Sommertriebe werden zwischen den Heftdrähten zu einem schlanken Laubspalier angeordnet. Dadurch wird den Trieben Halt verliehen, ein Umfallen bzw. Abbrechen verhindert sowie die Luft- und Lichtverhältnisse für die Weintrauben verbessert. Dies muss termingerecht bei der Drahtrahmenerziehung erfolgen. Das Bild links zeigt eine Bindezange und Heftdrähte, das Bild rechts zeigt eine Bindezange mit Drahtspule.
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Es gibt unübersichtlich viele Quellen im Web, bei denen man sich Wissen über Wein aneignen kann. Doch keine hat den Umfang, die Aktualität und die Richtigkeit der Informationen des Lexikons von wein.plus. Ich benutze es regelmäßig und verlasse mich darauf.
Sigi Hiss
freier Autor und Weinberater (Fine, Vinum u.a.), Bad Krozingen