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Moussierpunkt

Bezeichnung für eine besondere Stelle in einem Champagner- bzw. Sektglas, die dazu dient, das in der Flüssigkeit gelöste Kohlendioxid (umgangssprachlich Kohlensäure) zu verstärktem Moussieren (Aufperlen) zu bringen. Nach dem Einschenken ins Glas braucht das Gas eine „Störstelle“ (einen so genannten Kavitationskeim), um aufsteigen zu können. Diese Störstelle wird zumeist am Kelchboden als winzig aufgeraute Stelle oder als hervorstehende Ausbuchtung angebracht. Das Phänomen des Nichtperlens tritt besonders bei frisch gespülten und noch etwas feuchten Gläsern auf - der Schaumwein erscheint dadurch als schal. Die Gläser müssen aus diesem Grund gut abgetrocknet sein. Tatsache ist aber, dass durch den Moussierpunkt die Kohlensäure schneller entweicht und der Schaumwein schneller schal wird. Moussierpunkte werden zumeist in das Glas eingeätzt oder durch einen Laserstrahl erzeugt. Mit einem sogenannten Moussierpunkt-Kratzer (siehe Bild) in Form eines Stahlstiftes mit einem Griff kann man einen Moussierpunkt in Form eines kleinen Kreuzes manuell einritzen. Die sogenannte Perlfähigkeit kommt besonders bei der Trinkglastype Flûte zur Geltung. Siehe auch unter Weingenuss.

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Dr. Christa Hanten

Für meine langjährige Tätigkeit als Lektorin mit wein-kulinarischem Schwerpunkt informiere ich mich bei Spezialfragen immer wieder gern im Weinlexikon. Dabei führt spontanes Lesen und das Verfolgen von Links oft zu spannenden Entdeckungen in der weiten Welt des Weins.

Dr. Christa Hanten
Fachjournalistin, Lektorin und Verkosterin, Wien

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