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Die Römer pflanzten um die Zeitenwende Rebstöcke im Raum Basel und Windisch-Aargau  und begründeten den Weinbau. Im 6. Jahrhundert nach Christi gründeten Mönche aus dem Burgund das Kloster St. Maurice bei Aigle im Kanton Waadt und kultivierten Weinberge. Mitte des 8. Jahrhunderts sind Weingärten im Churer Rheintal und am Bodensee belegt. Wie auch sonst in Europa wurde der Weinbau im Mittelalter von den Zisterziensern kultiviert. Diese gründeten das Kloster Hautcrèt Palézieux bei Les Tavernes und legten im Jahre 1142 den ersten terrassierten Weingarten am Genfer See im Kanton Waadt an. Der Bereich Dézaley zählt auch heute zu den besten Appellationen in der Schweiz. Ab Beginn der Eidgenossenschaft der drei Kantone Schwyz, Uri und Unterwalden im Jahre 1291 bis in das 18. Jahrhundert nahm die Weinproduktion ständig zu. Um das Jahr 1850 umfassten die Rebflächen mit rund 35.000 Hektar mehr als das Doppelte wie heute. Im 19. Jahrhundert erlitt der Weinbau einen Niedergang durch ausländische Konkurrenz, sowie durch die Reblaus und den Mehltau, die als einem der letzten europäischen Länder auch die Schweiz erreichten. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es dann wieder einen Aufschwung.

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