Bezeichnung (auch Faserung, Oberfläche) für das Mundgefühl eines Weines im Rahmen einer Weinansprache bzw. Weinbewertung. Die Textur ist ein Teilbereich der Struktur (Gesamtbild) und beschreibt vor allem jene Eindrücke, die über den Tastsinn wahrgenommen werden. Im Unterschied zum Teilbereich Körper (Fülligkeit, Dichte) bezieht sich die Textur primär auf die trigeminale Wirkung eines Weines am Gaumen und in der Nase. Diese Eindrücke können ergänzend auch olfaktorisch (Geruch) und gustatorisch (Geschmack) wahrgenommen werden.

Die in der Graphik oben gezeigten sensorischen Begriffe sind exemplarische Beispiele und typisch für die drei Schichten Struktur, Körper und Textur. Es gibt jedoch weit über 100 weitere Begriffe. Beispiele für die Textur sind: positiv besetzt = cremig, samtig, seidig; negativ besetzt = lind, pappig, rau.
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Thomas Götz
Weinberater, Weinblogger und Journalist; Schwendi