Das Wasserspeicherungs-Vermögen ist ein Teilaspekt im komplexen Prozess Wasserhaushalt der Pflanzen. Weitere Komponenten sind Wasserabzug und Wasserstress (siehe dort jeweils im Detail).
Weinreben benötigen für ein optimales Wachstum Böden mit guter Wasserspeicherfähigkeit und eine konstante, aber nicht übermäßige Wasserversorgung. Ein Boden mit dieser Eigenschaft kann Wasser effizient speichern und langsam freisetzen, was eine gleichmäßige Bewässerung ermöglicht und das Risiko von Trockenstress reduziert. Das lebensnotwendige Wasser sickert nach Niederschlägen (Regen, Hagel, Graupeln, Schnee) in den Boden.
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Für meine langjährige Tätigkeit als Lektorin mit wein-kulinarischem Schwerpunkt informiere ich mich bei Spezialfragen immer wieder gern im Weinlexikon. Dabei führt spontanes Lesen und das Verfolgen von Links oft zu spannenden Entdeckungen in der weiten Welt des Weins.
Dr. Christa Hanten
Fachjournalistin, Lektorin und Verkosterin, Wien