Japanische Bezeichnung (auch Choko) für die kleinen Becher, aus denen der Sake in allen Temperaturbereichen (kalt bis erwärmt) getrunken wird. Diese werden aus Steingut, Keramik, Porzellan oder Holz in unterschiedlichster Form und Gestaltung hergestellt. Die handgefertigten Ochoko sind von hohem künstlerischem Wert.

Diese Trinkgefäße unterstützen ideal die japanische Kultur des o-shaku. Man schenkt sich gegenseitig ein, sobald der Becher leer ist. Weil ein Ochoko auf Grunde des geringen Volumens relativ schnell leer wird, kann o-shaku voll gelebt werden. Der Sake wird auch aus dem traditionellen Masu (Holzwürfel) oder Sakazuki (Trinkschale) getrunken (die Grenzen zwischen Ochoko und Sakazuki sind aber fließend und werden auch synonym verwendet). Zum Servieren bzw. Eingießen werden verschiedene Gefäße wie Chirori, Katakuchi oder Tokkuri verwendet. In diesem Eingießgefäßen wird der Sake gegebenenfalls vorher erwärmt oder gekühlt. Siehe auch unter Sake und Weingefäße.
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Markus J. Eser
Weinakademiker und Herausgeber „Der Weinkalender“