Bezeichnung für einen Rebstock, die aus zwei verschiedenen Pflanzen zusammengesetzt wurde und danach verwachsen ist. Den Vorgang des Aufsetzens nennt man Veredelung. Der untere Teil wird als Unterlage, der obere Teil als Edelreis (auch Pfropfen oder Pfröpfling) bezeichnet. Im Gegensatz dazu steht eine naturbelassene, wurzelechte Rebe, ein Direktträger (auch Selbstträger), „der auf eigenem Fuß steht“. Siehe auch unter Rebschule und Weinrebe.
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Markus J. Eser
Weinakademiker und Herausgeber „Der Weinkalender“