wein.plus
ACHTUNG
Sie nutzen einen veralteten Browser und einige Bereiche arbeiten nicht wie erwartet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser.

Anmelden Mitglied werden

Rebschule

Im Weinbau übliche Anlage bzw. ein Betrieb für die Aufzucht von Pfropfreben und Unterlagsreben analog einer Baumschule. Häufig ist auch ein Veredelungsbetrieb angeschlossen. Eine wichtige Basis für die Aufzucht bzw. „Einschulung“ sind leichte bis mittelschwere, an Humus reiche Böden, die ein rasches Bewurzeln ermöglichen. Voraussetzung ist vor allem eine ausreichende Versorgung mit Kalium (Kaliumsalzen) und Magnesium. Die Anlage muss wenig frostgefährdet, warm und windgeschützt, sowie frei von virusübertragenden Nematoden (Fadenwürmern) sein. Nur durch eine vegetative Vermehrung ist gewährleistet, dass die neu entstandenen Reben die exakt gleichen Gene und damit Eigenschaften wie die Ursprungsrebe aufweisen. Eine generative Vermehrung über Aussaat und Aufzucht von Traubenkörnern kommt deshalb nicht in Frage. Basis für die spätere Rebe sind zwei Komponenten, nämlich das Edelreis (Oberteil) und die Unterlage (Unterteil). Beide werden getrennt aufgezogen und erst durch Veredelung, Vortreiben und nachfolgender Einschulung zu einem pflanzungsfähigen Steckling.

Stimmen unserer Mitglieder

Egon Mark

Das Lexikon von wein.plus ist für mich die umfangreichste und beste Informationsquelle über Wein, die es derzeit gibt.

Egon Mark
Diplom-Sommelier, Weinakademiker und Weinberater, Volders (Österreich)

Das größte Weinlexikon der Welt

26.384 Stichwörter · 46.991 Synonyme · 5.323 Übersetzungen · 31.718 Aussprachen · 202.790 Querverweise
gemacht mit von unserem Autor Norbert Tischelmayer. Über das Lexikon

Veranstaltungen in Ihrer Nähe

PREMIUM PARTNER