Häufige Bezeichnung für Rieden bzw. Lagen im deutschen Sprachraum. Der Name leitet sich von „ausspiegeln“ ab - die Flächen wurden für eine bessere Bearbeitung speziell vorbereitet und eingeebnet. Eine zweite Auslegung ist, „dass sich die Sonne in der Riede widerspiegelt“ und damit eine besonders gute Sonneneinstrahlung (Exposition) besitzt. In einer dritten Auslegung leitet sich der Name vom althochdeutschen „spekulare“ ab, was sinngemäß „gute/weite Aussicht“ bedeutet. In Österreich gibt es 17 Rieden mit dieser Bezeichnung oder mit „Spiegel“ als Namensbestandteil.
Die nach Süden ausgerichteten Weinberge umfassen 9 Hektar Rebfläche auf 202 bis 256 Meter Seehöhe mit 0 bis 29° Hangneigung. Der kalkreiche Boden besteht aus Löss bzw. Lösslehm mit lehmiger Textur und ist eher trocken. Hier werden die Sorten Grüner Veltliner (70%), Riesling, Zweigelt, Muskateller und Weißburgunder angebaut. Anteile an der Riede haben z. B. die Weingüter Berger Erich, Eder Martin und Müllner Johann.
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Es gibt unübersichtlich viele Quellen im Web, bei denen man sich Wissen über Wein aneignen kann. Doch keine hat den Umfang, die Aktualität und die Richtigkeit der Informationen des Lexikons von wein.plus. Ich benutze es regelmäßig und verlasse mich darauf.
Sigi Hiss
freier Autor und Weinberater (Fine, Vinum u.a.), Bad Krozingen