Maßnahme im Weingarten zum Zweck der Minimierung des Ertrages. Dabei werden die Weintrauben am Rebstock halbiert. Der beste Zeitpunkt ist der Beginn des Reifestadiums, wenn die Beeren noch klein, hart und grün sind. Im Gegensatz zum Ausdünnen (grüne Ernte), wo komplette Trauben entfernt werden, wird dadurch das Stockwachstum nicht angeregt. Die übrig gebliebenen Beeren haben nun mehr Platz und hängen nach unten durch. Durch die damit erreichte Lockerbeerigkeit trocknen die Beeren nach einem Niederschlag schneller ab, wodurch die Gefahr von Botrytis-Befall deutlich minimiert wird. Dadurch können die Trauben auch länger am Stock belassen werden, bis geerntet wird.
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Thomas Götz
Weinberater, Weinblogger und Journalist; Schwendi