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Weintechnologe

Ursprünglich war der Weinküfer der Fassmeister einer Weinkellerei, der für die Herstellung, Aufstellung und Wartung der Fässer verantwortlich war. Die Bezeichnung leitete sich von der Küferei (Fassherstellung) ab. Später entwickelte sich das zur Zuständigkeit für die Kellerarbeit bei der Weinbereitung. In Deutschland war bis 1982 der Name Weinhandelsküfer gebräuchlich, bis dann ab 2014 die neue Berufsbezeichnung Weintechnologe eingeführt wurde. Dessen Aufgabengebiet umfasst die Annahme und Pressung (Kelterung) der Weintrauben, die Steuerung und Überwachung der Gärung und den Ausbau der Weine, sowie die Bestimmung des Zeitpunkts der Flaschenabfüllung. Die Ausbildungszeit für einen Weintechnologen beträgt in der Regel drei Jahre an den Lernorten Betrieb und Berufsschule. Die staatliche Anerkennung erhält man durch eine erfolgreich absolvierte Prüfung zum Weintechnologen IHK (Industrie- und Handelskammer), was einem Gesellenbrief im Handwerk entspricht. Nach ein- oder mehrjähriger Berufspraxis kann die Prüfung zum Kellermeister (Weinmacher) absolviert werden. Siehe auch eine Aufstellung anderer Berufe unter Weinbauausbildung.

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Dr. Christa Hanten

Für meine langjährige Tätigkeit als Lektorin mit wein-kulinarischem Schwerpunkt informiere ich mich bei Spezialfragen immer wieder gern im Weinlexikon. Dabei führt spontanes Lesen und das Verfolgen von Links oft zu spannenden Entdeckungen in der weiten Welt des Weins.

Dr. Christa Hanten
Fachjournalistin, Lektorin und Verkosterin, Wien

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