Das Holzfass zählt neben der Amphore aus Ton zu den ältesten Weingefäßen. Der griechische Historiker Herodot (482-425 v. Chr.) erwähnte solche aus Palmholz, in denen Wein nach Babylon transportiert wurde. Die Kelten verwendeten ab etwa 600 v. Chr. Holzfässer in größerem Umfang für den Weintransport. Durch die Eroberung Galliens durch Julius Cäsar (100-44 v. Chr.) um 50 v. Chr. wurde die Fertigkeit durch die Römer übernommen, die vor allem Tannenholz verwendeten. Reste von Holzfässern (Cupas) wurden in Pompeji gefunden. Für die Herstellung von Weinfässern wird heute vorwiegend Eichenholz aus französischen oder amerikanischen Eichen, aber auch Akazie und Kastanie genutzt.
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Dominik Trick
Technischer Lehrer, staatl. geprüfter Sommelier, Hotelfachschule Heidelberg