Bezeichnung für spezialisierte Nervenzellen, die bestimmte äußere und innere chemische (z. B. schmecken, riechen) oder physikalische (z. B. tasten) Reize aufnehmen und in eine für das Nervensystem verständliche Form umwandeln. Sie dienen als biologische Sensoren. Jeder Rezeptor ist auf einen spezifischen Reiz spezialisiert und gibt bei einer Reizung elektrische Signale an das Zentralnervensystem weiter. Diese Signale werden dann im Gehirn interpretiert.
Die Rezeptoren für den Geruchssinn (olfaktorisch) befinden sich in der Riechschleimhaut im oberen Bereich der Nasenhöhle (Pfeil). Diese sind beim Menschen etwa 2 x 5 cm² groß (vergleichbar mit zwei Briefmarken). Die Reize werden an das Gehirn weitergeleitet und dort als Gerüche wahrgenommen (siehe den Vorgang in der Graphik rechts).
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Hans-Georg Schwarz
Ehrenobmann der Domäne Wachau (Wachau)