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Chaptalisation

Früher verwendete Bezeichnung für die Zugabe von Zucker zum Traubenmost zum Zweck der Erhöhung des Alkoholgehalts. Dies bedeutet aber keine Süßung des Weines (wie es oft missverstanden wird), sondern nur zusätzlichen Zucker als Basis für die darauffolgende alkoholische Gärung. Der Vorgang ist nach dem französischen Chemiker Jean-Antoine Claude Chaptal (1756-1832) benannt, der das Verfahren als Landwirtschafts-Minister in Frankreich befürwortete. Unter Chaptalisieren versteht man genau genommen zumeist die Zugabe von Saccharose bzw. Rübenzucker (siehe dazu unter Trockenzuckerung). In vielen Quellen wird dies aber unabhängig der verwendeten Mittel als Synonym für das Anreichern (EU-Namensnorm) verwendet.

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Andreas Essl

Das Glossar ist eine monumentale Leistung und einer der wichtigsten Beiträge zur Vermittlung von Weinwissen. Unter all den Lexika, die ich zum Thema Wein verwende, ist es mit Abstand das wichtigste. Das war vor zehn Jahren so und hat sich seither nicht verändert.

Andreas Essl
Autor, Modena

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