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Gallen

Durch Bakterien, Pilze oder tierische Schädlinge ausgelöste krankhafte Wucherungen und Schwellungen an Blättern, Knospen, Stängeln, Blüten, Wurzeln und auch Früchten einer Wirtspflanze. Am Rebstock können sie durch Blattläuse, Gallmücken, Gallwespen, Gallmilben und Rebläuse (siehe im Bild) verursacht werden. Die Insekten und/oder auch die abgelegten Eier bzw. die geschlüpften Larven geben Stoffe mit hohem Anteil an Gallotannin (Gallgerbsäure) an die befallene Pflanzenstelle ab, die das umliegende Pflanzengewebe charakteristisch verändern. Gallen gibt es in großer Formenvielfalt, jeder Schädling verursacht eine charakteristische Gallenform, die eine Identifizierung ermöglicht. Das Schadbild äußert sich sehr unterschiedlich abhängig des verursachenden Schädlings durch pockenartige Erhebungen auf der Blattoberseite in grün, rötlich, braun oder schwefelgelb (bei der Gallmilbe), durch linsenartige Gallen (bei der Gallmücke) sowie beutealartige Gallen (bei der Reblaus). Bei der Reblaus befindet sich der Gallenkörper an der Blattunterseite sowie die Öffnung an der Blattoberseite. 

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gemacht mit von unserem Autor Norbert Tischelmayer. Über das Lexikon

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