Der größte italienische See Lago di Garda oder auch Bènaco (bis 800 n. Chr. Lacus benacus) liegt in den drei talienischen Regionen Trentino-Südtirol (Norden), Lombardei (Westen) und Venetien (Osten). Der 52 km lange und 17 km breite See umfasst rund 370 km². Das große Gewässer übt einen positiven Einfluss auf den Weinbau aus. Das auf Grund der Lage submediterrane Klima ist von heißen Sommern und niederschlagsarmen, milden Wintern geprägt.

Rund um den See werden im Norden Weinreben, im Osten und Süden Olivenbäume und Zitrusfrüchte kultiviert. Am bzw. in Nähe des Sees gibt es viele zum Teil regionsüberschreitende DOC/DOCG-Bereiche. Das sind Bardolino, Garda, Lugana und San Martino della Battaglia (Lombardei, Venetien), Garda Colli Mantovani, Riviera del Garda Classico und Valtènesi (Lombardei), sowie Valpolicella bzw. Amarone della Valpolicella und Recioto della Valpolicella (Venetien).
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Das Glossar ist eine monumentale Leistung und einer der wichtigsten Beiträge zur Vermittlung von Weinwissen. Unter all den Lexika, die ich zum Thema Wein verwende, ist es mit Abstand das wichtigste. Das war vor zehn Jahren so und hat sich seither nicht verändert.
Andreas Essl
Autor, Modena