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massale Selektion

Bezeichnung (auch Feldselektion, frz. Selection massale; massale = massenhaft) für die Auswahl bestimmter Rebstöcke mit gewünschten positiven Eigenschaften wie hoher Ertrag, gewünschter Reifezeitpunkt, Traubenform (z. B. lockerbeerig) oder Resistenz (zum Beispiel gegen Frost, Trockenheit bzw. Dürre, Pilze) zum Zweck der Reproduktion. Diese werden auch als Elitestock oder Mutterrebe bezeichnet und durch langjährige Beobachtung ermittelt. Das können in diesem Weinberg abhängig von der Stockanzahl auch einzelen, mehrere bis sehr viele sein. Von den ausgewählten Rebstöcken werden Reisige geschnitten und auf passende Unterlagen gepfropft. Damit werden dann tote, kranke oder aus anderen Gründen zu entfernende Rebstöcke ersetzt. Auf diese Weise kann man nach und nach einen gesamten Weinberg erneuern.

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Dr. Christa Hanten

Für meine langjährige Tätigkeit als Lektorin mit wein-kulinarischem Schwerpunkt informiere ich mich bei Spezialfragen immer wieder gern im Weinlexikon. Dabei führt spontanes Lesen und das Verfolgen von Links oft zu spannenden Entdeckungen in der weiten Welt des Weins.

Dr. Christa Hanten
Fachjournalistin, Lektorin und Verkosterin, Wien

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