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Château Bahans Haut-Brion

Der Zweitwein von Château Haut-Brion; siehe dort.

Das berühmte Weingut liegt in der Gemeinde Pessac (Vorort von Bordeaux) im Bereich Pessac-Léognan in Graves (Bordeaux). Der Ursprung geht auf Arnaud I. Pontac (1460-1533) zurück, der ab dem Jahre 1496 als Exporteur von Wein und Reben aus dem Bordeaux ein Vermögen machte. Sein Sohn Jean de Pontac (1488-1589) errichtete 1550 den Nordflügel des Château. Im Jahre 1525 heiratete er Jeanne de Bellon, welche als Mitgift einen Teil des Weingutes Haut-Brion in die Ehe brachte. Seine Schwester Marie heiratete einen Arnaud de Lestonnac (1495-1558), der 1540 das benachbarte Château La Mission Haut-Brion begründete. Aus den drei Ehen des Jean Pontac wurden 15 Kinder geboren.

Château Haut-Brion - Weingutsgebäude

Château-Weine

Bei den nächsten zwei Pontac-Generationen gibt es nichts Erwähnenswertes bezüglich Weinbau. Durch Arnaud III. de Pontac (1599-1682) begannen die Weine von Haut-Brion auch in England bekannt und beliebt zu werden. Dieser erkannte die Bedeutung des englischen Marktes und gilt als Begründer der Château-Weine, weil er als Erster im Bordeaux einen Wein unter dem Namen des Weingutes als „Haut-Brion“ vermarktete. Bis dahin wurden die Weine als anonyme Fassware verkauft. Diese neue Praktik wurde dann in der Folge von vielen Bordeaux-Weingütern nachgeahmt. 

Geburt des Zweitweins

Eine weitere Marketing-Pioniertat war, dass er die zweiten Qualitäten aus seinen anderen Besitzungen unter dem Familiennamen „Pontac“ verkaufte, das war sozusagen die Geburtsstunde des heute in vielen Châteaux üblichen Zweitweins. Des Weiteren führt er neue Weinbereitungs-Techniken ein. Zu vermuten ist, dass er mit wesentlich längeren Maischestandzeiten arbeitete, denn die Haut-Brion-Weine wurden damals als wesentlich dunkler als andere Bordeaux-Weine beschrieben. Außerdem führte er den Ausbau in neuen Eichenfässern ein.

Der berühmte Tagebuchautor und Chronist Samuel Pepys (1633-1703) beschrieb den Wein 1663 so: „Ich habe gerade einen französischen Wein namens Ho-Bryan (sic) probiert, welcher den besten und außergewöhnlichsten Geschmack hat, der mir jemals begegnet ist“. Er war auch am englischen Hof sehr beliebt, in den Kelleraufzeichnungen von Charles II. (1630-1685) werden den königlichen Gästen...

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