Auswahl eines einzelnen Rebstocks mit besonders positiven Eigenschaften bezüglich Reifezeitpunkt, Traubenform, Ertrag sowie Resistenz (Widerstandsfähigkeit) gegen Krankheiten und Umwelt, der dann als Klon (100%-iges Abbild) bezeichnet wird. Dieser wird dann zumeist in Rebschulen als sogenannte Mutterebe für die vegetative Vermehrung verwendet. Kritiker dieser Form beklagen den sich ergebenden Verlust der genetischen Vielfalt in solchen Monokulturen.
Dem wird durch das Verwenden verschiedener Klone einer Rebsorte in einem Weingarten Rechnung getragen. Durch verschiedene Klone in einem Weingarten kann auch eine gewisse Risikominimierung bezüglich Rebstockkrankheiten odert Umwelteinflüsse erreicht werden. Im Gegensatz dazu steht die massale Selektion.
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Thorsten Rahn
Restaurantleiter, Sommelier, Weindozent und Autor; Dresden