Portugiesische Bezeichnung (spanisch Lago) für den flachen Trog aus Granitstein, Beton oder Edelstahl, in dem traditionellerweise die Maischegärung für die Herstellung von Portwein erfolgt. Zum Teil erfolgt in diesen Trögen immer noch das Stoßem mittels Stangen oder durch Stampfen der Weintrauben mit den nackten Füßen, um die Beeren zwecks besserer Extraktion der Farbstoffe und Tannine aufzubrechen. Die Stampfer stehen dabei mit den Armen eingehakt in einer Reihe und marschieren im Trog bis zu zwei Stunden langsam hin und her. Der menschliche Fuß ist stark genug, um die Weinbeere zu zerdrücken, aber nicht so hart und unnachgiebig, dass dabei der Traubenkern aufplatzt. Denn die in den Kernen enthaltenen bitterenbitter Gerbstoffe sind unerwünscht. Siehe auch unter Weinbereitung und Weingefäße.
![]()
Das wein.plus-Lexikon ist ein umfangreiches, fachlich sehr gut recherchiertes Nachschlagewerk. Jederzeit und überall verfügbar, ist es ein unverzichtbarer Bestandteil für den Unterricht geworden, das gleichermaßen von Studierenden und mir genutzt wird. Überaus empfehlenswert!
Dominik Trick
Technischer Lehrer, staatl. geprüfter Sommelier, Hotelfachschule Heidelberg