Die präsidentielle, islamisch geprägte Republik Usbekistan (usbekisch Oʻzbekiston) mit der Hauptstadt Taschkent im Herzen Zentralasiens umfasst 448.978 km². Sie grenzt im Norden an Kasachstan, im Nordosten an Kirgisistan, im Südosten an Tadschikistan, im Süden an Afghanistan und im Südwesten an Turkmenistan. Der ehemalige UdSSR-Teilstaat wurde durch den Zerfall der Sowjetunion im Jahre 1991 souverän.

Usbekistan hat eine uralte Weinbau- bzw. Weinkultur. Im Ferghana-Tal wurden schon im 6. Jahrhundert v. Chr. Weintrauben angebaut, die in das chinesische Reich geliefert wurden. Dies bezeugen in der Nähe von Samarkand gefundene kultivierte Traubenkerne aus dem 5. Jahrhundert v. Chr.. Gegen Ende des 7. Jahrhunderts n. Chr. eroberten die Araber das Land und der blühende Weinbau wurde durch das religiös begründete Alkoholverbot stark reduziert.
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Prof. Dr. Walter Kutscher
Lehrgangsleiter Sommelierausbildung WIFI-Wien