Hellrotes, ziemlich weiches und zähes Schwermetall bzw. Element (Cu). Es ist ein hervorragender Wärme- und Stromleiter. Der lateinische Name Cuprum ist von „aes cyprium“ (Erz von der Insel Zypern) abgeleitet, wo in der Antike Kupfer gewonnen wurde. In der Natur kommt es zumeist in Mineralien wie Buntkupfererz, Kupferkies und Kupferglanz vor. Bei allen höheren Lebewesen ist Kupfer als Bestandteil vieler Enzyme ein essentielles Spurenelement.

Bild 1 = Kupfernugget, Bild 2 = Kupferpulver, Bild 3 = Kupferkristalle
Beim Pflanzenwachstum, einschließlich der Weinrebe, fördert Kupfer die Bildung des für die Photosynthese wichtigen Chlorophyll und von Phytoalexinen (Wuchsstoffe). Ein Kupfermangel äußert sich durch schmale blassgrüne Blätter, vermindertes Triebwachstum, verkürzte Internodien und schwache Wurzelbildung.
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Für meine langjährige Tätigkeit als Lektorin mit wein-kulinarischem Schwerpunkt informiere ich mich bei Spezialfragen immer wieder gern im Weinlexikon. Dabei führt spontanes Lesen und das Verfolgen von Links oft zu spannenden Entdeckungen in der weiten Welt des Weins.
Dr. Christa Hanten
Fachjournalistin, Lektorin und Verkosterin, Wien