Viele römisch-katholische Ordensgemeinschaften besaßen umfangreiche Weinbergsflächen. Der Klosterbetrieb stützte sich häufig auf einen professionell betriebenen Weinbau. Zu den bezüglich Weinbau bedeutendsten zählen die fünf Orden der Benediktiner, Franziskaner, Jesuiten, Kartäuser und Zisterzienser. Diese Orden trugen wesentlich zur Entwicklung des Weinbaus in vielen Ländern Europas und auch in der Neuen Welt bei.

Das Bild oben zeigt die berühmte Benediktiner-Abtei Saint Pierre d’Hautvillers in der Champagne, in dem der berühmte Mönch Dom Pierre Pérignon (1638-1715) wirkte, dem die Erfindung des Champagners zugeschrieben wird.
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Dr. Edgar Müller
Dozent, Önologe und Weinbauberater, Bad Kreuznach