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Weinbrand

Nach dem EU-Spirituosenrecht ist Weinbrand eine Spirituose, die aus Branntwein mit oder ohne Zusatz von Weindestillat, das zu weniger als 94,8% vol destilliert ist, gewonnen wird, sofern dieses Destillat höchstens 50% des Alkoholgehalts des Fertigerzeugnisses ausmacht. Der Begriff Weinbrand (engl. Brandy) wurde erstmals vom deutschen Weinbrand-Fabrikanten Hugo Johann Asbach (1868-1935) im Jahre 1896 verwendet, der sein Produkt Cognac-Weinbrand nannte (ab 1919 wurde aber außerhalb Frankreichs die Verwendung der Bezeichnung Cognac verboten). Die Bezeichnung Weinbrand ist definitionsmäßig eigentlich eine Ausnahme, denn als Brand werden sonst nur jene Destillations-Produkte bezeichnet, die aus Maische wie zum Beispiel der Traubenbrand oder Obstbrände (Himbeere, Kirsche, Marille etc.) gebrannt wurden. Ein solcher wird aber nicht so wie Weinbrand im Eichenfass ausgebaut und auf Grund seiner deshalb hellen Farbe auch als Klarer aus Wein bezeichnet. 

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Dr. Edgar Müller

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Dr. Edgar Müller
Dozent, Önologe und Weinbauberater, Bad Kreuznach

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