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Ellagsäure

Innerhalb der Gerbstoffe zu den Phenolen (Polyphenolen) zählende aromatische Verbindung, die cremig- bis hellgelbfarbige Kristalle ausbildet. Sie ist ein Bestandteil der Ellegtannine, die zusammen mit den Gallotanninen (siehe unter Tannine) in Früchten bzw. Blättern von Bocksdorn, Brombeeren, Erdbeeren, Granatäpfeln, Himbeeren, Walnüssen und Rosengewächsen vorkommen. Zu den Rosengewächsen zählt übrigens auch die Weinrebe (siehe dazu unter Reben-Systematik). Durch saure Hydrolyse zerfallen Ellagtannine und Gallotannine in Ellagsäure und Gallussäure. Freie Ellagsäure im Rotwein stammt zum großen Teil aus den Holzphenolen des Eichenholzes. Die Konzentration der ungebundenen Säure dient als Indikator für den Barrique-Ausbau. Ellagsäure wird auch als aromatisierendes Nahrungs-Ergänzungsmittel verwendet.

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Thomas Götz

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Thomas Götz
Weinberater, Weinblogger und Journalist; Schwendi

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