Beschreibung für den typischen Geruch und/oder Geschmack eines Weines nach trockener Erde im Rahmen einer Weinansprache bzw. Weinbewertung. Trockene Erdnoten werden sensorisch meist neutral bis positiv wahrgenommen und sind in vielen Rotweinen ein typisches Terroirmerkmal. Solche Eindrücke erinnern an trockene Bodenkomponenten wie Staub, Sand, Lehm oder kühle Mineralien und unterscheiden sich damit deutlich von muffigen (dumpf-abgestanden) oder modrigen (feucht-dumpf) Tönen sowie von ausgeprägt schimmeligen Noten (pilzig-kontaminiert). Näher definiert wird das Empfindungsspektrum durch Assoziationen an Erde, Kartoffeln, Pilze und Steine.
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Es gibt unübersichtlich viele Quellen im Web, bei denen man sich Wissen über Wein aneignen kann. Doch keine hat den Umfang, die Aktualität und die Richtigkeit der Informationen des Lexikons von wein.plus. Ich benutze es regelmäßig und verlasse mich darauf.
Sigi Hiss
freier Autor und Weinberater (Fine, Vinum u.a.), Bad Krozingen