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erdig

Allgemeine Bezeichnung für den trocken-erdigen Geruch bzw. auch Geschmack eines Weines im Rahmen einer Weinansprache. Näher definiert wird dies durch das Aromenspektrum Beton, Erde, Kartoffel, Pilz und Schimmel. Bei schwächerer Ausprägung wird dies durchaus als positiv verstanden und ist das Merkmal (goût de terroir = Terroirgeschmack) bestimmter französischer Rotweine (siehe dazu unter Stinkerl). Die Ursache dafür ist die durch Boden-Bakterien erzeugte Alkoholart Geosmin. Bei stärkerer Ausprägung deutet dies auf verschiedene Weinfehler wie Geranienton, Korkschmecker oder Pferdeschweiß hin. Verwandte Begriffe sind modrig, muffig und schimmelig, wobei diese ebenfalls Weinfehler beschreiben.

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Hans-Georg Schwarz

Als Ehrenobmann der Domäne Wachau ist es für mich der einfachste und schnellste Weg, bei Fragen in das wein.plus-Lexikon einzusteigen. Die Gewissheit, hier fundierte und aktuelle Informationen zu erhalten, machen die Benutzung zu einem unverzichtbaren Ratgeber.

Hans-Georg Schwarz
Ehrenobmann der Domäne Wachau (Wachau)

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