Dieser Begriff kann zwei verschiedene Bedeutungen haben, nämlich Sensorik und Trunkenheit:
Bezeichnung für den Geschmack und die Konsistenz eines Weines im Rahmen einer Weinansprache bzw. Weinbewertung. Ein als fett beschriebener Wein zeichnet sich durch einen hohen Gehalt an Alkohol (Ethanol) und Glycerin aus und vermittelt dadurch einen vollen, breiten und oft öligen Mundgefühl. Dieser Eindruck kann durch eine geringe Säure zusätzlich verstärkt werden. In übersteigerter Ausprägung oder bei fehlender Frische kann ein solcher Eindruck jedoch als mastig empfunden werden. Der Begriff darf nicht mit fettig verwechselt werden, das als mögliche sechste Geschmacksrichtung gilt. Verwandte Begriffe sind fleischig, ölig, schmelzig, geschmeidig, rund und weich.
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Es gibt unübersichtlich viele Quellen im Web, bei denen man sich Wissen über Wein aneignen kann. Doch keine hat den Umfang, die Aktualität und die Richtigkeit der Informationen des Lexikons von wein.plus. Ich benutze es regelmäßig und verlasse mich darauf.
Sigi Hiss
freier Autor und Weinberater (Fine, Vinum u.a.), Bad Krozingen