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Phänotyp

Die Phänologie bei Pflanzen umfasst alle Phasen während des Vegetationszyklus mit den dabei äußerlich in Erscheinung tretenden Merkmalen bzw. Veränderungen. Der Phänotyp (altgrch. phainómenon = Erscheinung, týpos = Gestalt) bei der Weinrebe ist das äußerliche Erscheinungsbild vom Austrieb bis zur Winterruhe, aber auch andere Eigenschaften. Er ist das sichtbare Ergebnis der Kombination von genetischen Informationen und Umweltbedingungen.

Vegetationszyklus - 1 - 3
1 = Winterruhe (nach dem Blattfall, es erfolgt der Rebschnitt), 2 = Knospenschwellung, 3 = Austrieb

phänotypische Merkmale

Bis Ende der 1980er-Jahre konnte eine Rebsorten-Bestimmung ausschließlich auf Grund der äußeren Beschaffenheit des Rebstocks bzw. des Habitus (Erscheinungsbild) erfolgen. Die Kriterien waren Blätter, Traubenform (lockerbeerig oder dichtbeerig), Triebe und Wurzelsystem, sowie auch der Geschmack der Früchte. Darüber hinaus beeinflussen und kennzeichnen aber auch andere Merkmale und Prozesse den Phänotyp. Zusammengefasst sind das: 

Stimmen unserer Mitglieder

Andreas Essl

Das Glossar ist eine monumentale Leistung und einer der wichtigsten Beiträge zur Vermittlung von Weinwissen. Unter all den Lexika, die ich zum Thema Wein verwende, ist es mit Abstand das wichtigste. Das war vor zehn Jahren so und hat sich seither nicht verändert.

Andreas Essl
Autor, Modena

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