In deutschsprachigen Ländern wie Österreich, Deutschland und in der Schweiz häufiger Bestandteil im Namen von Rotweinsorten. Mit dem Attribut „schwarz“ bzw. „noir“ (französisch), „nero“ (talienisch) oder „black“ (englisch) wird auch deren Beerenfarbe beschrieben. Die dunklen Farbstoffe der Weintrauben, denen der Rotwein seine Farbe verdankt, ergeben sich vor allem durch die in den Schalen enthaltenen Anthocyane.

1 = Pinot Noir, 2 = Kolor, 3 = Gamay, 4 = Kadarka, 5 = Blaufränkisch
Die Farbpalette dieser Rebsorten reicht von blau bzw. bisweilen auch violett und dunkelblau bis tiefem schwarz. Das Attribut „rot“ hingegen, wie bei den Sorten Roter Veltliner oder Roter Traminer, weist auf blassrote bis rote Trauben hin, die einen hellfarbenen (weiß, gelb, grünlich) oder maximal hellroten Weißwein ergeben.
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Das Glossar ist eine monumentale Leistung und einer der wichtigsten Beiträge zur Vermittlung von Weinwissen. Unter all den Lexika, die ich zum Thema Wein verwende, ist es mit Abstand das wichtigste. Das war vor zehn Jahren so und hat sich seither nicht verändert.
Andreas Essl
Autor, Modena