Die rote Rebsorte stammt aus Italien. Sie gilt als die als am meist aromatisch schmeckende der vielen Lambrusco-Sorten. Synonyme sind Grappello Grasparossa, Lambrusco di Spezzano und Lambrusco di Castelvetro und Scorzamara.

Sie wurde erstmals 1867 in der Gemeinde Castelvetro in der Region Emilia-Romagna unter dem Namen Lambrusco di Castelvetro (die früher als eigenständig geltend Sorte ist identisch) erwähnt. Gemäß 2021 erfolgten DNA-Analysen entstammt sie einer vermutlich natürlichen Kreuzung zwischen Cornacchia x unbekannter Vatersorte.
Die spät reifende Rebe erbringt tannin-, alkohol- und körperreiche Rotweine mit ausbalancierter Säure und intensiven Aromen mit leicht bitterem Abgang. Diese werden für Stillweine und Schaumweine verwendet.
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Egon Mark
Diplom-Sommelier, Weinakademiker und Weinberater, Volders (Österreich)