Wichtiger und objektiver Bestandteil einer Qualitätskontrolle im Weinbau. Es gibt verschiedene Methoden, die Inhaltsstoffe im Wein in objektiver und messbarer Form mittels technischer, physikalischer, optischer und chemischer Hilfsmittel mengenmäßig festzustellen. Dies steht im Gegensatz zur sensorischen (organoleptischen) Prüfung, bei der eine Bewertung subjektiv nur durch die menschlichen Sinnesorgane erfolgt.
Bei der Vergabe der Amtlichen Prüfnummer (in Deutschland) und der Staatlichen Prüfnummer (in Österreich) bei der Qualitätswein-Prüfung (und damit auch bei den Prädikatsweine) ist eine analytische Prüfung obligatorisch. Dabei werden unter anderem der Alkoholgehalt (vorhandene und potentiell), der Gesamtextrakt, die relative Dichte, der Restzucker, die schweflige Säure und (nur bei Schaumwein/Sekt) der Kohlensäure-Druck festgestellt.
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Für meine langjährige Tätigkeit als Lektorin mit wein-kulinarischem Schwerpunkt informiere ich mich bei Spezialfragen immer wieder gern im Weinlexikon. Dabei führt spontanes Lesen und das Verfolgen von Links oft zu spannenden Entdeckungen in der weiten Welt des Weins.
Dr. Christa Hanten
Fachjournalistin, Lektorin und Verkosterin, Wien