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bitter

Eine der sechs Geschmacksempfindungen (neben fettig, salzig, sauer, süß, umami), die im hinteren Abschnitt der Zunge großflächig wahrgenommen wird. Die Geschmacksknospen für bitter sind viele tausende Mal empfindlicher als jene für süß. Das war besonders in den Urzeiten der Menschheit überlebenswichtig, um giftige Substanzen, die zumeist auch bitter schmecken, sehr schnell wahrnehmen zu können. Bitterkeit darf nicht mit dem hauptsächlich von Tanninen hervorgerufenen adstringierenden Effekt verwechselt werden, tritt aber oft gemeinsam mit diesem auf.

Bitterkeit im Wein

Im Wein ist für den bitteren Effekt vor allem das tanninähnliche Catechin verantwortlich. Bitterstoffe sind in größerem Umfang in Aloe, Artischocken, Chinarinde, Hopfen, Mandeln, Nussschalen und Orangenschalen vorhanden. Es gibt viele damit aromatisierte alkoholische Getränke wie Bitter Vino, Chinato und Wermut. Ein unangenehm bitterer Geschmackseindruck im Rahmen einer Weinansprache und negativ besetzter umgangssprachlicher Begriff ist hantig.

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Dr. Christa Hanten

Für meine langjährige Tätigkeit als Lektorin mit wein-kulinarischem Schwerpunkt informiere ich mich bei Spezialfragen immer wieder gern im Weinlexikon. Dabei führt spontanes Lesen und das Verfolgen von Links oft zu spannenden Entdeckungen in der weiten Welt des Weins.

Dr. Christa Hanten
Fachjournalistin, Lektorin und Verkosterin, Wien

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