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Ancellotta

Die rote Rebsorte stammt aus Italien. Synonyme sind Ancellotta di Massenzatico, Ancellotti, Lancellotta, Lancelotta und Uino. Die Abstammung (Elternsorte) ist unbekannt. Direkte Nachkommen sind beiden Sorten Cornacchia (durch vermutlich natürliche Kreuzung) und Galotta (eine Neuzüchtung). Die spät reifende Rebe erbringt dunkelfarbige, fruchtige eher säurearme Rotweine. Sie wird vor allem in der Emilia-Romagna angebaut, wo sie für die Produktion von RTK (Rektifiziertes Traubenmost-Konzentrat) und als Teinturier (Farbverstärker) der hellfarbigen Lambrusco-Sorten verwendet wird. Die Sorte ist hier in den DOC-Weinen Colli di Faenza, Colli di Rimini, Colli di Scandiano e di Canossa, Lambrusco Salamino di Santa Croce, Modena und Reggiano zugelassen. Weitere Flächen gibt es auch in den Regionen Apulien, Friaul-Julisch-Venetien, Lombardei (DOC-Wein Lambrusco Mantovano), Piemont, Venetien und Sardinien. Die italienische Anbaufläche beträgt insgesamt 1.700 Hektar. Weitere Bestände gibt es auch in Argentinien (991 ha), Brasilien (20 ha), Schweiz (28 ha) und Spanien (0,1 ha). Im Jahre 2016 wurden insgesamt 2.739 Hektar Rebfläche mit stark sinkender Tendenz ausgewiesen (Statisdtik Kym Anderson).

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Markus J. Eser

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Markus J. Eser
Weinakademiker und Herausgeber „Der Weinkalender“

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gemacht mit von unserem Autor Norbert Tischelmayer. Über das Lexikon

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