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schmecken

In Österreich umgangssprachliche Bezeichnung für „munden“ oder „schmackhaft“ wie zum Beispiel „dieser Wein schmeckt (gut)“. Siehe unter Geschmack

Der Geschmackssinn (auch Gustatorik von lat. gustare = kosten, schmecken) dient der Kontrolle der aufgenommenen Nahrung. Er zählt so wie auch der Geruch zu den chemischen Sinnen. Im weiteren Sinn ist die Geschmacksempfindung ein komplexes Zusammenspiel des gustatorischen (schmeckenden) Geschmacks- und des olfaktorischen (riechenden) Geruchssinns. Dies wird noch ergänzt mit taktilen bzw. trigeminalen Tast-, Schmerz- und Temperatur-Informationen aus der Mundhöhle. Zu letzterem zählen die Empfindungen scharf (heiß) und adstringierend (Effekt bei tanninreichen Rotweinen, nicht zu verwechseln mit bitter). Im engeren Sinn besteht der Geschmack aber nur aus relativ wenigen über die Zunge und zum Teil auch über die Rachenschleimhaut aufgenommenen Geschmacksrichtungen. 

Sinnesempfindungen

Die Wahrnehmung beim Konsum von von Speisen und Getränken beruht auf einer Vielzahl von Sinneseindrücken. Diese entstehen nicht nur durch Geschmack und Geruch, sondern auch durch Berührungs- und Schmerzreize:

Geschmacksrichtungen

Lange Zeit waren nur die vier Geschmacksrichtungen bitter, salzig, sauer und süß bekannt. In den 1990er-Jahren wurde umami (fleischig, herzhaft, wohlschmeckend) als fünfte Geschmacksrichtung wissenschaftlich anerkannt. Im Jahr 2011 wurde beim Menschen zudem die Existenz von Rezeptoren für fettig nachgewiesen, die als mögliche sechste Geschmacksqualität gelten. Weitere diskutierte Empfindungen sind Wasser (neutral), metallisch und alkalisch. Die Wahrnehmung hängt von der Konzentration des Stoffes ab und wird durch die Wahrnehmungs-Schwelle beschrieben.

Geschmack - Zunge alte Darstellung, 4 Zungen

Zunge - Geschmacksrichtungen: 1 = süß, 2 = sauer, 3 = salzig, 4 = bitter, 5 = umami

Geschmackspapillen

Die Rezeptorzellen für...

Stimmen unserer Mitglieder

Dr. Christa Hanten

Für meine langjährige Tätigkeit als Lektorin mit wein-kulinarischem Schwerpunkt informiere ich mich bei Spezialfragen immer wieder gern im Weinlexikon. Dabei führt spontanes Lesen und das Verfolgen von Links oft zu spannenden Entdeckungen in der weiten Welt des Weins.

Dr. Christa Hanten
Fachjournalistin, Lektorin und Verkosterin, Wien

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gemacht mit von unserem Autor Norbert Tischelmayer. Über das Lexikon

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