Die weiße Rebsorte ist eine interspezifische Neuzüchtung zwischen Elmer Swenson 114 (Minnesota 78 x Rosette) x Seyval Blanc. Synonyme sind Elmer Swenson 294, ES 294 und Lacrosse. Der Name wurde nach der gleichnamigen Stadt in Wisconsin vergeben. Es sind Gene von Vitis labrusca, Vitis lincecumii, Vitis riparia, Vitis rupestris und Vitis vinifera enthalten. Mit denselben Eltern ist übrigens auch die Neuzüchtung St. Pepin entstanden. Die Kreuzung der Hybride erfolgte 1971 durch den Züchter Elmer Swenson (1913-2004). Der Sortenschutz wurde 1983 erteilt.

Die früh reifende und bis minus 29 °Celsius frostharte Rebe ist besonders anfällig für Schwarzfäule und Botrytis, sowie auch gegen beide Mehltauarten. Sie erbringt fruchtige Weißweine mit Aromen nach Birnen, Aprikosen und Zitrusfrüchten, die vor allem zum Verschnitt dienen. Sie wird auch als Tafeltraube und für die Produktion von Traubensaft verwendet. Die Sorte wir im mittleren Westen der USA in den Staaten Illinois, Iowa, Minnesota, Nebraska, Nevada, Ohio, Pennsylvania, South-Dakota und Wisconsin angebaut. 2016 wurden 26 Hektar Rebfläche erfasst (Kym Anderson).
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Das Glossar ist eine monumentale Leistung und einer der wichtigsten Beiträge zur Vermittlung von Weinwissen. Unter all den Lexika, die ich zum Thema Wein verwende, ist es mit Abstand das wichtigste. Das war vor zehn Jahren so und hat sich seither nicht verändert.
Andreas Essl
Autor, Modena